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NP Hohe Tauern: Aufwind für Nationalparktourismus in Rauris

Rauriser Tal als Favorit bei 'European Destinations of Excellence'

 
(Mittersilll, 30.4.2009) Im Rahmen des EU-Projektes "European Destinations of Excellence" (EDEN) wird jährlich ein Preis für Tourismusdestinationen vergeben. Die Umsetzung des Projektes erfolgt durch die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten. In Österreich wird diese Aufgabe vom Wirtschaftsministerium und der Österreich Werbung übernommen. Ziel dieser europäischen Aktion ist es unter anderem die Qualität und Vielfalt der europäischen Destinationen zu unterstreichen, Best Practice Modelle in Europa zu suchen und zu präsentieren und die Netzwerkbildung zu forcieren.

"Mit dem Modell des Nationalparktourismus, wie er im Raurisertal von Tourismusverband, Gemeinde und Nationalparkverwaltung gemeinsam gelebt wird erfüllen wir alle Kriterien eines innovativen Tourismuskonzeptes, das den 'Allerweltsangeboten' eine klare Absage erteilt und sich zum ganz individuellen und regionalen Alleinstellungsmerkmal bekennt", ist Landesrätin Doraja Eberle überzeugt. Der Tourismusverband Raurisertal und die Nationalparkverwaltung haben sich schon vor einigen Monaten für den EDEN-Award beworben und Schritt für Schritt eine Ausscheidungsrunde nach der anderen gemeistert. Seit heute steht fest: die gemeinsame Einreichung des Projektes "Nationalparktourismus im Tal der Bartgeier" hat es unter die ersten drei Österreichischen 'European Destinations of Excellence' geschafft und stellt sich am 19.Mai 2009 der letzten Ausscheidungsrunde bei einer Präsentation in Wien.

Eine Bestätigung, dass die faszinierende Nationalparkidee, wenn sie nicht nur als Marke verwendet sondern auch in den Destinationen authentisch gelebt wird, touristisch erfolgversprechend ist. Und da sind die Tourismusverbände in jeder einzelnen Nationalparkgemeinde gefordert. Seitens der Nationalparkverwaltung gibt es für jede Gemeinde, für jedes Tal eine Besonderheit zu bieten, Rauris hat es in besonderer Weise verstanden, das zu nutzen. "Andere werden diesen Aufwind ebenfalls erkennen und sind eingeladen, dem Rauriser Modell zu folgen", ist Eberle offen für weitere Initiativen.

Seit 1986 werden im Rauriser Tal Bartgeier ausgewildert. Eines der prominentesten Artenschutzprojekte in Europa. Es ist ein internationales Kooperationsprojekt unter mehr als 30 Zoos in ganz Europa und unter den großen Schutzgebieten im ganzen Alpenraum. "Wir haben in Rauris immer versucht, diesem Projekt nicht nur naturwissenschaftlich sondern auch hinsichtlich unseres Bildungsauftrages gerecht zu werden von den geführten Greifvogelbeobachtungen im Krummltal bis zum Nationalparkhaus 'Könige der Lüfte' in Rauris-Wörth", berichtet Nationalpark Direktor Wolfgang Urban.

Qualitativ hochwertige und einzigartige Erlebnisangebote der Nationalparkverwaltung sind die eine Seite, es braucht aber auch die Bereitschaft zur touristischen Umsetzung sowie Überzeugung und Mut, sich einem Alleinstellungsmerkmal voll und ganz zu widmen. "Das ist den Rauriser Tourismusverantwortlichen mit Obmann Siegfried Rasser und Geschäftsführerin Marina Breycha auf professionelle Weise gelungen", freut sich Bürgermeister Robert Reiter über die Nominierung seiner Nationalparkgemeinde in die Endrunde nach Wien.
 
Link:
www.hohetauern.at 
 

 
LPB
Foto (LPB): Tourismus GF Marina Breycha, LR Walter Blachfellner, LR Doraja Eberle, Bgm Robert Reiter und NP-Dir Wolfgang Urban bei der Eröffnung des Nationalparkhauses 'Könige der Lüfte' in Rauris, das mit seiner Erlebnisausstellung nicht unwesentlich zum Erfolg für Rauris als Favorit für 'European Destination of Excellence' beiträgt
 
 
NPHT

Foto (NPHT): Siegfried Rasser und Marina Breycha vom TVB Raurisertal mit Bgm Robert Reiter, NP-Dir Wolfgang Urban, NP-Gebietsleiter Manfred Höger und der EDEN Award Expertenkommission im Haus Könige der Lüfte bei der letzten Ausscheidungsrunde vor dem Finale in Wien
 
 

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04.05.2009,